Ratgeber · 5 Min. Lesezeit

Baustrom beantragen: was Bauherren wissen müssen

Baustrom beantragen für den Hausbau: Wer stellt den Antrag, wie viel Vorlauf ist nötig, was braucht der Baustromverteiler? Die wichtigsten Punkte.

Baustrom beantragen: was Bauherren wissen müssen

Wer beantragt Baustrom?

Der Antrag geht an den örtlichen Netzbetreiber. Anschluss und Inbetriebnahme verantwortet ein beim Netzbetreiber eingetragener Elektrofachbetrieb. In der Praxis übernimmt dieser Betrieb daher meist auch den Antrag.

Wie viel Vorlauf ist nötig?

Planen Sie mehrere Wochen ein. Netzbetreiber brauchen Zeit für Prüfung, Terminierung und gegebenenfalls Tiefbau. Wer erst kurz vor Baubeginn beantragt, riskiert Stillstand auf der Baustelle.

Der Baustromverteiler

Auf der Baustelle ist ein Baustromverteiler nach DIN VDE 0100-704 vorgeschrieben. Er enthält Zählerplatz, Fehlerstromschutz und Steckdosen für Maschinen. Sein Standort sollte mit dem Netzbetreiber abgestimmt werden.

Baustrom und Hausanschluss zusammen denken

Oft lässt sich der Baustromanschluss so planen, dass der spätere Hausanschluss darauf aufbaut. Das spart einen Termin und häufig Tiefbaukosten.

Nach dem Bau

Ist der Hausanschluss in Betrieb, wird der Baustromzähler abgemeldet. Vergessen Sie das nicht – sonst laufen Grundgebühren weiter.

Sie möchten das nicht selbst erledigen? Wir übernehmen Baustromantrag für Sie – auf Wunsch zusammen mit den angrenzenden Leistungen.

Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Vorschriften und die technischen Anschlussbedingungen Ihres Netzbetreibers.

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